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Bild von Brennwert Holz: Tabelle für 17 Holzarten in kWh/RM

Brennwert von Holz: welche Holzart wie viel Wärme liefert

Amtliche Werte für 17 Holzarten, und warum die Restfeuchte am Ende mehr entscheidet

30.07.2026 | Autor: Kevin Schwabe

Wenn du Brennholz kaufst, zahlst du für Volumen, heizen tust du aber mit Energie. Genau zwischen diesen beiden Größen liegt der Brennwert. Er sagt dir, wie viel Wärme in einem Raummeter Buche steckt und wie viel in einem Raummeter Fichte, und er erklärt, warum zwei gleich große Stapel unterschiedlich lange durch den Winter tragen.

 

Gestapelte Buchenscheite an einer Holzwand im Licht der Nachmittagssonne

 

Die Tabelle weiter unten zeigt dir die Werte für 17 Holzarten, jeweils pro Raummeter, pro Schüttraummeter und pro Kilogramm. Alle Angaben beruhen auf Daten der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft und der Landesforsten Rheinland-Pfalz, und du erfährst gleich, warum das wichtig ist: im Netz kursieren zum selben Thema Zahlen, die um mehr als ein Drittel auseinanderliegen.

Ein Hinweis vorweg, weil er die größte Ersparnis bringt: die Holzart entscheidet weniger über deine Heizkosten als die Restfeuchte.

Drei Faktoren, die den Brennwert von Holz bestimmen, als Übersicht

 

Brennwert oder Heizwert: was die Zahlen bedeuten

Im Alltag werden beide Begriffe durcheinander verwendet, technisch sind sie verschieden.

Der Heizwert ist die Energie, die bei der Verbrennung nutzbar wird, wenn der Wasserdampf im Abgas als Dampf entweicht. Genau das passiert in einem Kaminofen. Der Brennwert rechnet zusätzlich die Wärme mit, die frei würde, wenn dieser Wasserdampf im Abgas kondensiert. Nutzen kann das nur eine Brennwerttechnik, und die gibt es beim Scheitholzofen praktisch nicht.

Für dich heißt das: die Zahl, die im Ofen ankommt, ist der Heizwert. Weil aber praktisch alle Händler und Ratgeber von „Brennwert" sprechen, wenn sie den nutzbaren Energiegehalt meinen, verwenden wir den Begriff hier genauso. Die Werte in der Tabelle sind Heizwerte.

Youtube Video Brennholz: Das sind die besten Holzarten für Ihren Kamin

Brennholz: Das sind die besten Holzarten für Ihren Kamin

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Brennwert-Tabelle: 17 Holzarten im Vergleich

Alle Werte gelten für ofenfertiges Holz mit einem Wassergehalt unter 20 Prozent. Das ist der Zustand, in dem Brennholz verkauft und verbrannt wird, und genau deshalb ist die Bezugsgröße so wichtig: frisches Holz mit 50 Prozent Wassergehalt liefert nur etwa die Hälfte.

HolzartkWh je RaummeterkWh je SchüttraummeterkWh je Kilogramm
Eiche2.1501.5003,86
Robinie2.1501.5003,86
Esskastanie2.1501.5003,86
Buche2.1001.4703,86
Hainbuche2.1001.4703,86
Esche2.1001.4703,86
Ahorn1.9001.3303,86
Birke1.9001.3303,86
Kirsche und anderes Obstholz1.9001.3303,86
Kiefer1.8001.2604,02
Lärche1.8001.2604,02
Douglasie1.8001.2604,02
Erle1.5001.0503,86
Fichte1.5001.0504,02
Linde1.5001.0503,86
Weide*1.5001.0503,86
Pappel1.2008403,86

*Für Weide liegt keine eigene amtliche Angabe vor. Der Wert ist über die nahezu gleiche Rohdichte aus der Gruppe Erle, Fichte und Linde abgeleitet.

Quellen: Landesforsten Rheinland-Pfalz, Faktenpapier „Das Wichtigste zum Brennholz!" (PDF, 1,7 MB), Angaben in Liter Heizöläquivalent je Raummeter, hier mit 10 kWh je Liter Heizöl umgerechnet. Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Merkblatt 12 „Der Energieinhalt von Holz und seine Bewertung", Ausgabe 2024 (PDF, 582 KB). Werte je Schüttraummeter über den amtlichen Faktor 1 Raummeter entspricht 1,4 Schüttraummeter berechnet.

Balkendiagramm mit dem Brennwert von sechs Holzarten-Gruppen je Raummeter


Dir fällt an der letzten Spalte etwas auf: pro Kilogramm sind die Unterschiede winzig. Laubholz liegt bei 3,86 kWh, Nadelholz bei 4,02 kWh, und das war es. Nadelholz schneidet pro Kilogramm sogar besser ab, weil es mehr Harz enthält.

Der große Unterschied entsteht erst über das Volumen. Ein Raummeter Buche wiegt deutlich mehr als ein Raummeter Fichte, weil das Holz dichter ist. Du kaufst aber Volumen, nicht Gewicht. Deshalb bringt dir dichtes Holz mehr Wärme pro gekauftem Raummeter, und deshalb ist die Rangfolge in der Tabelle im Kern eine Rangfolge nach Dichte.

 

Warum die Restfeuchte mehr entscheidet als die Holzart

Das TFZ Bayern formuliert es in seinen Heizwerttabellen für verschiedene Holzarten (PDF, 241 KB) unmissverständlich: der Heizwert von Holz wird wesentlich stärker vom Wassergehalt beeinflusst als von der Holzart. Die amtlichen Zahlen dazu:

WassergehaltNadelholzLaubholz
0 Prozent5,20 kWh/kg5,00 kWh/kg
15 Prozent4,32 kWh/kg4,15 kWh/kg
20 Prozent4,02 kWh/kg3,86 kWh/kg
30 Prozent3,44 kWh/kg3,30 kWh/kg
40 Prozent2,85 kWh/kg2,73 kWh/kg
50 Prozent2,26 kWh/kg2,16 kWh/kg

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, FAQ zur energetischen Holzverwendung.

 

Rechne einmal nach: von 20 auf 50 Prozent Wassergehalt verlierst du bei Laubholz 44 Prozent des Energiegehalts. Zwischen der besten und der schlechtesten Holzart in unserer Tabelle liegen dagegen ebenfalls 44 Prozent Unterschied pro Raummeter. Der Feuchtigkeitsgehalt kann also aus einer Buche eine Pappel machen.

Vergleich des Heizwerts von Laubholz bei 20 und 50 Prozent Wassergehalt


Frisch geschlagenes Holz hat mehr als 50 Prozent Wassergehalt. Lufttrocken bedeutet 15 bis 20 Prozent, und die Landesforsten Rheinland-Pfalz nennen 15 bis 17 Prozent als Ideal, weil das durch natürliche Trocknung erreichbar ist. Bis dahin braucht gespaltenes Holz je nach Art und Lagerplatz ein bis zwei Sommer. Wie du richtig stapelst, damit das klappt, zeigen wir dir im Ratgeber zum Brennholz lagern, und wenn du nicht warten willst, ist kammergetrocknetes Holz die Abkürzung: es kommt mit unter 20 Prozent Restfeuchte aus der Trockenkammer.

 

Hand misst die Restfeuchte mit einem Messgerät an einem frisch gespaltenen Buchenscheit

 

Achte beim Vergleichen auf den Begriff. Der Wassergehalt bezieht sich auf die Gesamtmasse des Holzes, die Holzfeuchte auf die Trockenmasse. Dieselbe Holzcharge kann so mit 20 Prozent Wassergehalt oder mit 25 Prozent Holzfeuchte angegeben werden. Wer beides gleichsetzt, rechnet falsch.

 

Woran du ofenfertiges Holz im Angebot erkennst

Ofenfertig heißt Wassergehalt unter 20 Prozent. Im Angebot steht das als „kammergetrocknet" oder „trocken". Frisch geschlagenes Holz trägt dagegen die Angabe „vorgelagert" oder „frisch" und braucht bei dir noch ein bis zwei Sommer. Diese Angabe findest du bei jedem Artikel in unserem Brennholz-Sortiment.

 

Wenn du es selbst nachmessen willst, brauchst du ein Einstichmessgerät. Zwei Metallspitzen werden in die frische Spaltfläche gedrückt, nach wenigen Sekunden steht der Wert auf dem Display. Wichtig ist, dass das Gerät getrennte Skalenbereiche für Holz und Baustoffe hat, sonst liest du die falsche Kurve ab.

 

Restfeuchte selbst messen: unsere Empfehlung

Für Brennholz reicht ein einfaches Gerät. Wir empfehlen den Trotec BM22 für rund 21 Euro: er wird in Tests ausdrücklich für Brennholz empfohlen, hat zwei getrennte Skalen für Holz und Baustoffe und zeigt das Ergebnis zusätzlich über eine Ampel-LED an.

Wer genauer messen will, etwa auch Estrich oder Putz, greift zum Bosch UniversalHumid für rund 34 Euro: er lässt dich vorab die Holzgruppe auswählen und rechnet damit genauer. Günstiger geht es mit dem Brennenstuhl Feuchtigkeits-Detector MD für rund 16 Euro, der in Tests aber schwächer abschneidet. Preise Stand Juli 2026.

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Festmeter, Raummeter, Schüttraummeter: worauf sich die Werte beziehen

Ohne Maßeinheit ist jede Brennwert-Angabe wertlos, denn dieselbe Holzmenge trägt drei verschiedene Zahlen:

  • Festmeter: ein Kubikmeter reine Holzmasse ohne Zwischenräume. Das Maß gilt für Stammholz.
  • Raummeter oder Ster: ein Kubikmeter gestapeltes Holz einschließlich der Luft zwischen den Scheiten, meist aufgeschichtete Meterscheite.
  • Schüttraummeter: ein Kubikmeter lose geschüttetes, ofenfertiges Holz. Hier ist der Luftanteil am größten.

Die amtlichen Umrechnungsfaktoren der Landesforsten Rheinland-Pfalz lauten: 1 Raummeter mal 0,7 ergibt 0,7 Festmeter, 1 Schüttraummeter mal 0,5 ergibt 0,5 Festmeter, und 1 Raummeter entspricht 1,4 Schüttraummeter.

Anders gesagt: ein Raummeter enthält 70 Prozent Holz und 30 Prozent Luft, ein Schüttraummeter etwa halb Holz und halb Luft. Das Bayerische Staatsministerium nennt dieselben Verhältnisse: ein Festmeter Rundholz entspricht 1,4 Raummeter Schichtholz oder 2 bis 2,2 Schüttraummeter.

 

Abrechnungseinheit und Liefereinheit müssen übereinstimmen

Für dich als Käufer ist das die wichtigste Regel auf dieser Seite. Die LWF warnt ausdrücklich: weil die Energieinhalte je Einheit unterschiedlich sind, sollte die Abrechnungseinheit immer mit der Liefereinheit übereinstimmen. Ein Angebot über Schüttraummeter ist nicht mit einem über Raummeter vergleichbar, auch wenn die Zahl vor der Einheit größer aussieht.

 

Wie du die Einheiten sicher ineinander umrechnest, damit du zwei Angebote überhaupt vergleichen kannst, rechnen wir dir Schritt für Schritt im Ratgeber zu Festmeter, Raummeter und Schüttraummeter vor.

Genau deshalb rechnen wir jedes Angebot inklusive Lieferkosten aus, sodass du auf unserer Übersicht der aktuellen Brennholz-Preise Äpfel mit Äpfeln vergleichst.

 

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Warum Brennwert-Tabellen unterschiedliche Zahlen zeigen

Wenn du zwei Ratgeber vergleichst, findest du für Buche Werte zwischen etwa 1.450 und 2.300 kWh pro Raummeter. Das ist kein Schlampigkeitsfehler, sondern eine Frage der Rechengrundlage, und es lohnt sich zu wissen, woran es liegt.

Der erste Punkt ist der Schichtungsfaktor. Fast alle Quellen rechnen mit 0,7 Festmeter je Raummeter, so wie es die LWF in Merkblatt 12 ausdrücklich angibt. Das TFZ Bayern legt in seinen Heizwerttabellen dagegen 1,98 Raummeter je Festmeter für Buche an, also rund 0,5 Festmeter je Raummeter, und kommt damit auf deutlich niedrigere Werte pro Raummeter.

Der zweite Punkt ist die Dichte-Definition. Rohdichte und Raumdichte sind nicht dasselbe: die eine bezieht die Masse auf das Volumen im gleichen Zustand, die andere die Trockenmasse auf das Frischvolumen. Für Buche stehen so 680 Kilogramm je Festmeter neben 558 Kilogramm je Festmeter, beides korrekt, aber nicht vergleichbar.

Der dritte Punkt ist der Wassergehalt, auf den sich eine Tabelle bezieht. Wird er nicht genannt, ist die Zahl nicht überprüfbar.

Unsere Werte beziehen sich auf ofenfertiges Holz unter 20 Prozent Wassergehalt und auf die amtlichen Faktoren 0,7 Festmeter je Raummeter und 1,4 Schüttraummeter je Raummeter. Damit weißt du, was du vergleichst.

 

Die wichtigsten Holzarten im Einzelnen

Jede Art hat ihre Stärke, und die liegt nicht immer beim höchsten Brennwert: Glutdauer, Trocknungszeit, Funkenflug und Spaltbarkeit entscheiden mit, welches Holz zu deinem Ofen passt.

 

Vier Scheite Buche, Eiche, Birke und Fichte mit sichtbarer Schnittfläche im Vergleich

 

Buche

Die Standardwahl im deutschen Kaminofen, und das mit gutem Grund: 2.100 kWh pro Raummeter, ruhiges Flammenbild, kaum Funkenflug und eine lange, gleichmäßige Glut. Buche trocknet zuverlässig und lässt sich gut spalten. Wenn du dich nicht entscheiden willst, nimm Buchenholz und mach nichts falsch.

Eiche

Mit 2.150 kWh pro Raummeter der Spitzenwert in der Tabelle, gemeinsam mit Robinie und Esskastanie. Eiche hält die Glut außergewöhnlich lange und ist damit erste Wahl für lange Brenndauer, etwa über Nacht in einem Grundofen. Der hohe Gerbsäureanteil erzeugt allerdings ein herberes Rauchgas, weshalb Eiche im offenen Kamin weniger angenehm ist. Sie braucht außerdem länger zum Trocknen als Buche. Unser Sortiment an Eichenholz führt überwiegend kammergetrocknete Ware, damit dieser Punkt entfällt.

Esche

2.100 kWh pro Raummeter, gleichauf mit Buche, dazu ein Vorteil, der oft unterschätzt wird: Esche trocknet schneller als die meisten Laubhölzer und lässt sich sehr leicht spalten. Sie brennt sauber mit wenig Rauch und ist deshalb bei offenen Kaminen beliebt. Wer selbst spaltet, greift gern zu Eschenholz.

Hainbuche

Mit 2.100 kWh pro Raummeter auf Augenhöhe mit Buche und Esche, botanisch aber keine Buche. Hainbuche ist das härteste heimische Holz, entsprechend schwer zu spalten und im Handel seltener. Wenn du sie bekommst, ist Hainbuche eine ausgezeichnete Wahl für lange Brenndauer.

Birke

1.900 kWh pro Raummeter, also im Mittelfeld, dafür mit der schönsten Optik im Stapel und einem angenehm leicht süßlichen Duft. Birke enthält Betulin in der Rinde, brennt deshalb auch leicht feucht noch gut an und eignet sich hervorragend zum Anfeuern. Sie brennt schneller ab als Buche. Birkenholz ist die klassische Wahl für den Kamin im Wohnzimmer, wo das Feuer gesehen werden soll.

Ahorn

1.900 kWh pro Raummeter, gleichauf mit Birke. Ahorn brennt ruhig und gleichmäßig, spaltet sich gut und trocknet unkompliziert. Ein unauffälliges, verlässliches Brennholz, das im Handel meist als Teil einer Laubholzmischung auftaucht.

Erle

1.500 kWh pro Raummeter, deutlich unter den harten Laubhölzern. Erle brennt schnell und mit hoher Flamme, aber ohne lange Glutphase. Das macht sie zum idealen Holz für kurze Feuer und für die Sauna, wo genau das gewünscht ist. Auch zum Anheizen ist Erlenholz gut geeignet, weil es sehr schnell durchtrocknet.

Fichte

1.500 kWh pro Raummeter, pro Kilogramm mit 4,02 kWh aber der Spitzenwert, weil Nadelholz mehr Harz enthält. Fichte entzündet sich leicht und brennt heiß, neigt wegen der Harzeinschlüsse aber zu Funkenflug. Im offenen Kamin ist sie deshalb keine gute Idee, in einem geschlossenen Ofen dagegen völlig unproblematisch und meist die günstigste Option pro Kilowattstunde. Fichtenholz ist die Wahl, wenn der Preis zählt.

Weide

Etwa 1.500 kWh pro Raummeter, vergleichbar mit Erle und Fichte. Weide ist leicht, trocknet zügig und brennt rasch ab. Als Hauptbrennholz taugt sie wenig, als Anfeuerholz oder für ein schnelles Feuer in der Feuerschale ist sie brauchbar. Im Handel spielt sie kaum eine Rolle.

 

Wie viel Holz ersetzt 100 Liter Heizöl?

Ein Liter Heizöl liefert rund 10 kWh. Damit lässt sich direkt umrechnen, und weil die amtlichen Werte ursprünglich genau in Liter Heizöläquivalent angegeben sind, ist die Rechnung besonders belastbar. 100 Liter Heizöl entsprechen etwa:

  • 0,47 Raummeter Eiche
  • 0,48 Raummeter Buche
  • 0,53 Raummeter Birke
  • 0,67 Raummeter Fichte
  • 0,83 Raummeter Pappel

Ein Raummeter Buche ersetzt also rund 210 Liter Heizöl. Umgekehrt gerechnet: wer im Jahr 2.000 Liter Heizöl verbraucht hat, kommt mit etwa 9,5 Raummetern Buche auf dieselbe Wärmemenge, vorausgesetzt der Ofen arbeitet ähnlich effizient wie der Kessel. Genau diese Einschränkung ist wichtig, denn der Wirkungsgrad der Anlage entscheidet mit.

Wer diese Menge nicht stapeln kann oder will, kommt mit Holzbriketts auf denselben Energiegehalt bei deutlich weniger Platzbedarf, weil das Material gepresst ist.

 

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Welches Holz brennt am längsten?

Die Glutdauer folgt der Dichte, nicht dem Brennwert pro Kilogramm. Am längsten halten Eiche, Robinie und Hainbuche, dicht gefolgt von Buche und Esche. Wer über Nacht durchheizen will, legt ein dickes Eichenscheit auf die Grundglut.

Am kürzesten brennen Pappel, Weide, Linde und Erle. Das ist kein Mangel, sondern eine andere Aufgabe: zum Anfeuern und für ein schnelles, sichtbares Feuer sind leichte Hölzer die bessere Wahl. Ein sinnvoller Stapel enthält deshalb beides. Wie du ein Feuer richtig aufbaust, damit die schweren Scheite auch Glut bekommen, steht in unserer Anleitung zum Kamin anzünden.

 

Fazit

Der Brennwert entscheidet, wie viel Wärme in einem gekauften Raummeter steckt, und die Spanne ist groß: von 1.200 kWh bei Pappel bis 2.150 kWh bei Eiche. Pro Kilogramm sind die Unterschiede dagegen minimal, der Vorteil dichter Hölzer entsteht allein über das Volumen.

Wichtiger als die Holzart ist aber die Restfeuchte. Wer feuchtes Holz verbrennt, verschenkt bis zu 44 Prozent des Energiegehalts, und keine Holzart macht das wieder gut. Achte deshalb zuerst auf ofenfertige Ware unter 20 Prozent Wassergehalt und danach auf die Art.

Und achte auf die Einheit. Ein Angebot in Schüttraummetern klingt größer als eines in Raummetern, enthält aber weniger Holz. In unserem Brennholz-Sortiment siehst du deshalb bei jedem Angebot die Einheit, die Holzart und den Preis inklusive Lieferkosten.

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