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Brennholz selber machen - Anleitung zum Sägen, Schneiden, Spalten & Lagern

13.12.2023 | Autor: Kevin Schwabe

In einer Welt, die zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit und Selbstversorgung legt, gewinnt das Selbermachen von Brennholz immer mehr an Bedeutung. Brennholz ist nicht nur eine natürliche und erneuerbare Energiequelle, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil vieler Haushalte, sei es zum Heizen oder für gemütlicheStunden vor dem Kamin.

In diesem Blogbeitrag werden wir uns eingehend mit dem Prozess des Brennholzmachens beschäftigen – von der Auswahl des richtigen Holzes, den Vorteilen des Selbermachens bis hin zu effektiven Methoden des Sägens, Schneidens, Spaltens und Lagerns.banner brennio

Grundlagen des Brennholzmachens

Das Herstellen von Brennholz beginnt mit einem grundlegenden Verständnis der verschiedenen Holzarten und der Auswahl des richtigen Werkzeugs. In diesem Abschnitt betrachten wir die Schlüsselelemente, die jeder Brennholzhersteller kennen sollte, um effizient und sicher zu arbeiten.

Auswahl des richtigen Holzes

Die Wahl des Holzes hat einen signifikanten Einfluss auf den Brennwert und die Brenndauer. Verschiedene Holzarten bieten unterschiedliche Eigenschaften:

  • Hart- und Weichholz: Hartholzarten wie Eiche oder Buche haben einen höheren Energiegehalt und brennen länger, während Weichholzarten wie Kiefer schneller brennen und sich für das Anfeuern eignen. In der nachfolgenden Tabelle sind die beliebtesten Holzarten und Ihre Brenneigenschaften aufgelistet:

Holzsorte

Dichte (g/cm³)

Brennwert pro RM (kWh/RM)

Brennwert pro SRM (kWh/SRM)

Brennwert pro Kg (kWh/kg)

Birke

0,61 - 0,65

1700 - 2100

1190 - 1470

4,1 - 4,5

Buche

0,68 - 0,72

1900 - 2300

1330 - 1610

3,8 - 4,2

Eiche

0,65 - 0,69

1900 - 2300

1330 - 1610

4,0 - 4,4

Esche

0,65 - 0,69

1900 - 2300

1330 - 1610

3,9 - 4,3

Fichte

0,43 - 0,47

1300 - 1700

910 - 1190

4,3 - 4,7

Kiefer

0,49 - 0,52

1500 - 1900

1050 - 1330

4,2 - 4,6

  • Feuchtigkeitsgehalt: Frisch gefälltes Holz enthält viel Feuchtigkeit und muss getrocknet werden. Trockenes, gelagertes Holz brennt effizienter und produziert weniger Rauch.

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© brennio.de | Der Feuchtigkeitsgehalt beeinflusst maßgeblich den Brennwert des Brennholzes.
Das beste Brennholz

Sie sind unsicher, welche Holzart die richtige für Sie ist? In unserem Blogbeitrag finden Sie eine umfassende Anleitung, die Ihnen dabei hilft, das beste Brennholz für Ihre Anforderungen zu wählen

Werkzeug und Ausrüstung

Zur Herstellung von Brennholz benötigt man die richtige Ausrüstung. Zu den wichtigsten Werkzeugen gehören:

Kettensäge

Eine Kettensäge ist das Hauptwerkzeug zum Sägen von Stämmen und großen Holzstücken. Sie ist in verschiedenen Varianten wie elektrisch, akkubetrieben oder benzinbetrieben erhältlich. Beim Umgang mit der Kettensäge ist das Tragen von Sicherheitsausrüstung wie Helm, Gehörschutz, Schnittschutzhose und Handschuhen unerlässlich, um Verletzungen zu vermeiden. Die regelmäßige Wartung der Kettensäge ist wichtig, um eine hohe Leistungsfähigkeit und Sicherheit zu gewährleisten.

Kettensäge
© Karin & Uwe Annas - stock.adobe.com | Die Kettensäge ist ein wichtiges Werkzeug beim Selbermachen von Brennholz.

Spaltaxt oder Holzspalter

Zum Spalten des Holzes in kleinere, ofenfertige Stücke verwendet man entweder eine Spaltaxt oder einen Holzspalter. Die Spaltaxt eignet sich für kleinere Mengen und erfordert körperliche Anstrengung, bietet aber eine einfache und kostengünstige Lösung. Ein Holzspalter hingegen erleichtert das Spalten von größeren Mengen und härterem Holz, ist effizienter und kraftsparender, besonders bei häufiger Nutzung.

Spaltaxt
© TrudiDesign - stock.adobe.com | Damit Sie das Holz ofenfertig machen können, benötigen Sie eine Spaltaxt.

Messer und Sägebock

Ein scharfes Messer wird für feinere Schnitte und zum Entfernen der Rinde eingesetzt. Ein Sägebock bietet eine stabile und sichere Plattform für das Sägen und fixiert das Holz in einer ergonomischen Höhe, was sowohl die Sicherheit als auch die Effizienz der Arbeit erhöht. Der Sägebock ist besonders wichtig, um das Risiko von Verletzungen beim Sägen zu minimieren.

Sägebock
© Glaserfotografie.de - stock.adobe.com | Ein Sägebock dient als stabile Plattform zum Sägen oder Schneiden des Holzes.

Sicherheit beim Arbeiten

Sicherheit steht an erster Stelle, wenn es um die Herstellung von Brennholz geht. Persönliche Schutzausrüstung ist hierbei unerlässlich. Das Tragen von Handschuhen und festem Schuhwerk ist grundlegend, um Schnittverletzungen und Quetschungen zu vermeiden. Bei Arbeiten mit einer Kettensäge sind zusätzlich ein Helm, Gehörschutz und eine Schnittschutzhose erforderlich. Diese Ausrüstung schützt vor den häufigsten Verletzungen bei der Holzbearbeitung. Es ist wichtig, dass diese Schutzausrüstung nicht nur getragen, sondern auch regelmäßig auf ihren Zustand überprüft und bei Bedarf ersetzt wird.

Schutzausrüstung
© Peter Atkins - stock.adobe.com | Beim Arbeiten mit Holz ist die richtige Schutzausrüstung das A und O.

Neben der persönlichen Schutzausrüstung ist der sachgemäße Umgang mit den Werkzeugen ein entscheidender Faktor für die Sicherheit. Eine gründliche Einarbeitung in die Bedienung und Wartung der Werkzeuge, insbesondere der Kettensäge, ist unabdingbar. Stellen Sie sicher, dass alle Werkzeuge in gutem Zustand sind und sicher gehandhabt werden. Dies beinhaltet auch das Wissen um die richtige Technik beim Sägen und Spalten, um Unfälle zu vermeiden. Zudem ist es wichtig, die Arbeitsumgebung sorgfältig zu wählen und zu gestalten. Der Arbeitsbereich sollte frei von Hindernissen sein und genügend Raum bieten, um sicher zu arbeiten. Die Vermeidung von Ablenkungen und das Arbeiten fern von anderen Personen sind ebenfalls wichtige Aspekte, um die Sicherheit während des gesamten Prozesses zu gewährleisten.

Vom Stammholz zum Brennholz

Die Umwandlung von rohem Stammholz in gebrauchsfertiges Brennholz ist ein handwerklich anspruchsvoller Prozess. In den kommenden Abschnitten werden wir uns eingehend mit den verschiedenen Schritten dieses Prozesses befassen – vom Sägen des Stammholzes über das Spalten bis hin zum Trocknen des Holzes. Jeder dieser Schritte erfordert spezifische Techniken und Kenntnisse, um das Holz optimal für die Nutzung als Brennstoff vorzubereiten.

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Sägen des Holzes

Bevor Sie mit dem Sägen beginnen, ist es wichtig, einige Vorbereitungen zu treffen, um Sicherheit und Effizienz zu gewährleisten. Überprüfen Sie zuerst die Kettensäge auf ihre Funktionalität und Schärfe. Stellen Sie sicher, dass Sie die persönliche Schutzausrüstung tragen, einschließlich Helm, Gehörschutz, Schnittschutzhose und Handschuhe. Wählen Sie einen stabilen und ebenen Untergrund für das Sägen und sorgen Sie dafür, dass sich keine Personen oder Hindernisse in der Nähe befinden.

Das Sägen von Brennholz beginnt mit dem fachgerechten Zerteilen der Stämme in handhabbare Abschnitte. Positionieren Sie den Stamm sicher auf einem Sägebock oder einer anderen stabilen Unterlage. Beginnen Sie mit dem Sägen, indem Sie die Kettensäge gleichmäßig und kontrolliert führen. Achten Sie darauf, den Stamm vollständig durchzusägen, ohne jedoch die Unterlage zu beschädigen. Es ist wichtig, während des gesamten Vorgangs konzentriert und achtsam zu bleiben, um Unfälle zu vermeiden. 

Spalten

Nachdem Sie Ihr Brennholz in grobe Stücke gesägt haben, beginnt der Prozess des Spaltens. Dieser Prozess wandelt die größeren Holzstücke in kleinere, für den Ofen geeignete Stücke um.

Nach dem Schneiden kommt das Spalten. Hierbei wird das Holz mithilfe einer Spaltaxt oder eines Holzspalters in kleinere Stücke gespalten. Der Winkel und die Kraft, mit der Sie schlagen, sind wichtig, um das Holz effektiv zu spalten. Ziel ist es, das Holz entlang seiner natürlichen Fasern zu teilen. Bei größeren oder härteren Stücken kann der Einsatz eines Holzspalters sinnvoll sein, um Zeit und Kraft zu sparen.

Die Kombination aus Schneiden und Spalten bereitet das Holz optimal für die Lagerung und letztendliche Nutzung als Brennholz vor.

Trocknen und Lagern von Brennholz

Vor dem Trocknen und Lagern von Brennholz ist es wichtig, die Holzstücke gleichmäßig zu schneiden und einen geeigneten, trockenen Lagerplatz auszuwählen. Der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes sollte überprüft werden, da frisch geschlagenes Holz ausreichend Zeit zum Trocknen benötigt.

Brennholzlagerung
© brennio.de | Die Grundlagen für das Lagern von Brennholz.

Beim Trocknungsprozess sollte das Holz so gestapelt werden, dass eine gute Luftzirkulation möglich ist, idealerweise an einem sonnigen, vor Regen geschützten Ort. Der Trocknungsprozess kann je nach Bedingungen mehrere Monate dauern. Nachdem das Holz getrocknet ist, sollte es an einem trockenen, gut belüfteten Ort gelagert werden, vorzugsweise erhöht vom Boden, um es vor Bodenfeuchtigkeit und Schädlingen zu schützen. Diese Schritte gewährleisten eine optimale Brennqualität und Langlebigkeit des Holzes.

Brennholz richtig lagern

Entdecken Sie in unserem Blogbeitrag Top 5 Ideen für die richtige Lagerung von Brennholz, die nicht nur praktisch sind, sondern auch als stilvolles Element in Ihrem Wohnzimmer oder Garten dienen können.

Vor- und Nachteile des Selbermachens von Brennholz

Das Selbermachen von Brennholz bietet eine Reihe von Vorteilen, die sowohl ökonomischer als auch ökologischer Natur sind. Ebenso wichtig ist es, die potenziellen Nachteile und Herausforderungen dieser Praxis zu berücksichtigen. Hier sind einige der wesentlichen Aspekte, die es zu bedenken gilt:

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Vorteile

Es gibt viele Vorteile Ihr Brennholz selbst herzustellen. Die wichtigsten Vorteile haben wir im folgenden Teil für Sie aufgelistet:

Kosteneinsparungen

Einer der offensichtlichsten Vorteile des Selbermachens von Brennholz ist die Kosteneinsparung. Indem man das Holz selbst schlägt, sägt und spaltet, entfallen die Kosten für den Kauf von fertigem Brennholz. Dies kann besonders in Gebieten, wo Brennholz teuer ist, eine erhebliche Ersparnis bedeuten. Zudem kann das Sammeln von Holz in einigen Fällen kostenlos sein, wenn man Zugang zu eigenen Waldflächen hat oder das Holz von privaten Landbesitzern bekommt.

Kosteneinsparungen
© joyfotoliakid - stock.adobe.com | Brennholz selbstmachen kann Kosten einsparen.

Qualitätskontrolle

Wenn Sie Ihr Brennholz selbst herstellen, haben Sie die volle Kontrolle über die Qualität des Endprodukts. Sie können die besten Holzarten auswählen und sicherstellen, dass das Holz richtig geschnitten, gespalten und getrocknet wird. Dies führt zu einem hochwertigen Brennholz, das effizienter brennt und weniger Rauch erzeugt.

Umweltvorteile

Das Selbermachen von Brennholz kann auch ökologische Vorteile haben. Durch die Verwendung von lokalem Holz verringern Sie den Bedarf an transportiertem Brennholz, was wiederum die mit dem Transport verbundenen CO2-Emissionen reduziert. Außerdem unterstützt das Verarbeiten von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft die Erhaltung der Wälder und trägt zu einem gesunden Waldökosystem bei.

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Persönliche Zufriedenheit

Nicht zu unterschätzen ist auch der Aspekt der persönlichen Zufriedenheit und des Stolzes, der mit dem Selbermachen von Brennholz einhergeht. Das Wissen und die Fähigkeit, sich selbst mit Brennstoff zu versorgen, vermitteln ein tiefes Gefühl von Unabhängigkeit und Selbstgenügsamkeit. Zudem bietet die Arbeit mit Holz eine Form der körperlichen Betätigung und kann eine meditative und entspannende Wirkung haben.

Insgesamt bietet das Selbermachen von Brennholz eine Reihe von Vorteilen, die über die reine Brennstoffversorgung hinausgehen. Es ist eine lohnende Tätigkeit, die sowohl praktische als auch emotionale Belohnungen mit sich bringt.

Nachteile

Während das Selbermachen von Brennholz zahlreiche Vorteile bietet, ist es ebenso wichtig, die potenziellen Nachteile und Herausforderungen dieser Praxis zu berücksichtigen. Hier sind einige der wesentlichen Aspekte, die es zu bedenken gilt:

Zeitaufwand

Einer der größten Nachteile des Selbermachens von Brennholz ist der erhebliche Zeitaufwand. Das Sägen, Spalten und Lagern von Holz kann sehr zeitintensiv sein, besonders wenn große Mengen benötigt werden. Dies kann insbesondere für Personen, die beruflich stark eingebunden sind oder andere zeitintensive Verpflichtungen haben, eine Herausforderung darstellen.

Zeit, Zeitaufwand
© panitan - stock.adobe.com | Brennholz selbst herstellen ist sehr zeitaufwändig.

Körperliche Anstrengung

Die Herstellung von Brennholz erfordert körperliche Arbeit, die für manche Menschen zu anstrengend sein kann. Das Heben schwerer Holzstücke, das Bedienen von Werkzeugen wie Kettensägen oder Äxten und das Stapeln des Holzes können körperlich belastend sein und sind nicht für jeden geeignet.

Sicherheitsrisiken

Wie bereits erwähnt, birgt das Arbeiten mit Werkzeugen wie Kettensägen und Äxten gewisse Risiken. Ohne angemessene Erfahrung und Vorsichtsmaßnahmen können Unfälle und Verletzungen auftreten. Dies erfordert eine angemessene Schulung und ständige Wachsamkeit.

Investition in Ausrüstung

Für das Selbermachen von Brennholz ist eine Anfangsinvestition in die notwendige Ausrüstung erforderlich. Kettensägen, Äxte, Schutzkleidung und möglicherweise ein Holzspalter stellen eine finanzielle Belastung dar, die insbesondere für Einsteiger abschreckend sein kann.

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© JackF - stock.adobe.com | Die Anschaffung von Werkzeug und Ausrüstung kann sehr kostenintensiv sein.

Das Selbermachen von Brennholz kann also sowohl praktisch als auch finanziell anspruchsvoll sein und erfordert eine sorgfältige Abwägung dieser Faktoren, um zu entscheiden, ob es die richtige Wahl für die individuellen Bedürfnisse und Umstände.

Woher bekommen Sie Ihr Stammholz?

Die Beschaffung von Stammholz ist ein wesentlicher Schritt im Prozess des Brennholzmachens. Hier sind einige der gängigen Quellen und wichtige Aspekte, die bei der Beschaffung von Stammholz zu beachten sind.

Lokale Quellen für Stammholz

Die lokale Beschaffung von Stammholz bietet nicht nur den Vorteil der Nähe und Bequemlichkeit, sondern unterstützt auch die lokale Wirtschaft und minimiert die Umweltauswirkungen des Transports:

Privatwald und eigene Grundstücke

Wenn Sie Zugang zu einem Privatwald oder einem eigenen Grundstück mit geeigneten Bäumen haben, ist dies eine ideale und direkte Quelle für Stammholz. Hier können Sie selbst entscheiden, welche Bäume gefällt werden, was Ihnen volle Kontrolle über die Qualität des Holzes gibt.

Wald
© AA+W - stock.adobe.com | Ein Privatwald kann eine gute lokale Quelle für Stammholz sein.

Zusammenarbeit mit Forstbetrieben

Viele Forstbetriebe bieten Privatpersonen die Möglichkeit, Stammholz zu kaufen. Einige haben sogar spezielle Programme für diejenigen eingerichtet, die ihr Brennholz selbst herstellen möchten. Diese Zusammenarbeit kann auch Beratung und Unterstützung in Bezug auf nachhaltige Forstwirtschaft beinhalten. In der nachfolgenden Tabelle sehen Sie alle Standorte der jeweiligen Bundesländer (Sie werden auf die jeweiligen Seiten weitergeleitet):

Bundesland

Standorte + Ansprechpartner

Baden-Württemberg

Forst Baden-Württemberg

Bayern

Bayerische Staatsforsten

Berlin

Berliner Forsten

Brandenburg

Landesbetrieb Forst Brandenburg

Bremen

*kein eigener Forstbetrieb

Hamburg

Forststruktur Hansestadt Hamburg

Hessen

HessenForst

Mecklenburg-Vorpommern

Landesforst Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Niedersächsische Landesforsten

Nordrhein-Westfalen

Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Landesforsten Rheinland-Pfalz

Saarland

SaarForst Landesbetrieb

Sachsen

Staatsbetrieb Sachsenforst

Sachsen-Anhalt

Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Schleswig-Holsteinische Landesforsten

Thüringen

ThüringenForst

Landwirte und Grundbesitzer

Einige Landwirte oder Grundbesitzer, die über Waldflächen verfügen, sind oft bereit, Stammholz zu verkaufen oder im Austausch gegen Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Dies kann eine gute Möglichkeit sein, lokal und zu fairen Preisen an Holz zu gelangen. Achten Sie darauf, wann Sie einen Baum auf einem Privatgrundstück fällen dürfen und worauf Sie achten sollten.

Stammholz online bestellen

Zusätzlich zu diesen traditionellen Quellen besteht auch die Möglichkeit, Stammholz online zu bestellen. brennio.de bietet Ihnen die Option, Stammholz aus der Region bequem online zu kaufen und sich nach Hause liefern zu lassen. 

 

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Rechtliche Aspekte beim Holzsammeln

Beim Sammeln von Holz ist es wichtig, sich mit den rechtlichen Bestimmungen vertraut zu machen:

  • Erlaubnis einholen: Bevor Sie Holz von einem Waldstück sammeln, ist es unerlässlich, die Erlaubnis des Landbesitzers einzuholen. Das unerlaubte Sammeln von Holz kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

  • Nachhaltige Praktiken: Informieren Sie sich über nachhaltige Forstwirtschaftspraktiken, um sicherzustellen, dass das Sammeln von Holz die Waldökologie nicht negativ beeinflusst.

  • Lokale Vorschriften und Einschränkungen: Es ist wichtig, lokale Vorschriften zu beachten. In einigen Regionen gibt es spezifische Gesetze und Vorschriften bezüglich des Sammelns und Fällens von Bäumen.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass das Selbermachen von Brennholz sowohl Vorteile als auch Herausforderungen mit sich bringt. Die Vorteile umfassen Kosteneinsparungen, die Kontrolle über die Holzqualität und ökologische Aspekte. Dem gegenüber stehen der Zeit- und Arbeitsaufwand sowie die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen und Investitionen in Ausrüstung.

Jeder, der erwägt, sein Brennholz selbst herzustellen, sollte diese Faktoren sorgfältig abwägen. Es ist eine persönliche Entscheidung, die auf den individuellen Umständen, Fähigkeiten und Vorlieben basiert. Unabhängig von der Wahl ist es wichtig, nachhaltige Praktiken zu verfolgen und die Natur zu respektieren. Dieser Beitrag soll als Leitfaden dienen, um Ihnen die notwendigen Informationen für eine informierte Entscheidung zu bieten.

Zum Ende können wir noch diese Doku über das Brennholz selbst machen empfehlen:

 

Youtube Video Brennholz selber machen mit dem Schmidt Max | freizeit | Doku | BR

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